Alcelsa®

Alcelsa® - das Leben beflügeln.

Alcelsa ist Methode und Weg zugleich und dient dem Menschen zur Lebenserfüllung. Als Methode wird Alcelsa in verschiedensten Berufen - entsprechend dem jeweiligen Berufsbild - zur Begleitung von Körper-, Berufs- oder Lebensthemen angewendet. Es arbeitet an keiner Problematik,s ondern ausschließlich mit den Herzenswünschen und Zielen eines Menschen.


Das Leben ist Spiegel von Informationen, die im Zellbewusstsein aktiv sind. Alcelsa setzt genau an diesen unbewussten Informationsfeldern im Menschen an. Die Methode ermöglicht dem Menschen einen Informationsfeldwechsel, der zur Bereicherung und Erfüllung im Leben führt.
Im Alcelsa wurde herausgefunden, dass der Mensch über einen Wesenskern verfügt, der essentielle Informationen in sich trägt. Sie sind da, um das Leben eines Menschen voll und ganz zu erfüllen.


Alcelsa ermöglicht, diese Wesenskern-Informationen im Zellbewusstsein freizusetzen.
Sie lassen den Menschen bereichernde Erfahrungen nachholen, die ihm vorher versperrt waren. Zellinformationen, die zu Störungen geführt haben, können dabei gelesen werden und nachhaltig abfallen. Folge ist ein Informationsfeldwechsel, der neues Bewusstsein schafft. Dies ermöglicht den Eintritt in einen grundlegend neuen und bereichernden Lebensraum und damit die Selbstverwirklichung des Menschen.


Informationen zur Begründerin Johanna Wimmer und allen Alcelsa-Angeboten, Veranstaltungen und zur Ausbildung unter www.alcelsa.com

Interview – Alcelsa Methode


Lebenserfüllung versus Selbst-Optimierung


Das 21. Jahrhundert wird als ein Zeitalter der Selbst-Optimierung gesehen. Es geht dabei darum, immer mehr gesellschaftlich vorgegebenen Idealbildern zu entsprechen.


Ein Interview mit Johanna Wimmer - Begründerin der Methode Alcelsa.


Die Menschen haben heutzutage den Drang sich selbst zu optimieren. Was meinen Sie dazu aus der Sicht einer Methode, über die gesagt wird, dass sie Menschen hilft ihr Leben zu erfüllen?

Es ist ein ganz natürliches Phänomen, dass der Mensch sich weiter entwickeln möchte. Dies sehen wir am Verhalten von Kindern, die neugierig in der Welt lernen und wachsen wollen. Das Gegenteil davon wäre ein depressiver Mensch, der sich der Welt und dem eigenen Potential gegenüber immer mehr verschließt.


Also ist der Drang zur Selbst-Optimierung ein gesunder Zustand?
Er ist heutzutage oft Reaktion auf eine enorme  gesell-schaftliche Erwartungshaltung. Sie setzt den einzelnen unter Druck allen Anforderungen gerecht zu werden. Er ist weniger ein freiwilliger Ausdruck eines lebensfrohen Kindes im Menschen.


Einige Menschen würden jedoch sagen, ich optimiere mich freiwillig?
Dinge, die wir tun, entspringen oft einem Geltungsdrang und einer tiefen Existenzangst. Die Angst zu versagen, oder aus der Gemeinschaft heraus zu fallen ist tiefgreifend verankert. Sie entspringt einer grausamen Menschheits-Geschichte. Einer Geschichte der Ausgrenzung und Bestrafung von vermeintlicher Andersartigkeit, der sich der einzelne hilflos gegenüber fühlt. Und daher hält uns diese Angst unbewusst gefangen. Wir spüren nur, dass wir unbedingt entsprechen wollen.


Wie ist es zu verstehen, dass eine Menschheits-Geschichte im heute solche Angstmechanismen freisetzt?
In der täglichen Praxis des Alcelsa sehen wir, dass der Mensch zutiefst verwoben ist mit allem Geschehen auf Erden. Vergangene und unverarbeitete Erlebnisse der Gesellschaft sind im Zellgedächtnis eines Menschen informativ gespeichert. Und heute treten besonders in jüngeren Menschen die vielen unverarbeiteten Erlebnisse ihrer Vorfahren zutage. Wir sind also Träger vergangener und heutiger Erfahrungen, die zellulär im jetzt voll wirksam sind und reale Ängste auslösen. Diese lassen uns eine Position des Ausgesetztseins vermeiden und erwartungsgemäß funktionieren. In der heutigen Zeit brechen diese Ängste auf. Nicht nur Angststörungen nehmen zu, sondern auch gesellschaftliche Angstphänomene wie z.B. Mobbing.


Im Alcelsa sprechen Sie von Erfüllung und nicht von Optimierung. Weshalb?
Wir setzen weder optimierend, noch konzeptionell von außen an. Im Alcelsa führen wir den Menschen über erfüllende Erfahrungen zurück in seinen Grundzustand. Dieser Grundzustand ist ureigen und geht daher vom Betroffenen selbst aus.


Was verstehen Sie unter konzeptionell?
Konzeptionell heißt, dass ein Konzept von außen auf den Menschen aufgesetzt wird. Das geschieht durch Vorstellung, planvolle Lenkung, Energieleitung etc. und findet in den meisten Methoden statt.


Was ist der Vorteil dieses Ansatzes?
Dieser Grundzustand beinhaltet ungeahnte Möglichkeiten und ist daher um einiges kraftvoller und umfangreicher, als eine Optimierung oder jeder konzeptionelle Ansatz. Entscheidend aber ist, dass dieser grundlegende Zustand des Lebens erkennen lässt, dass unsere Existenz auf etwas anderem fußt, als angenommen.


Welche Annahme meinen Sie?
Ich meine einige Grundannahmen. Vor allen aber die gesellschaftlich breit akzeptierte Meinung einer im Menschen vorhandenen Urangst. Dieser Grund-zustand jedoch zeigt u.a., dass es gar keine Urangst im Menschen gibt. Im Gegenteil: der ursprüngliche Zustand des Menschen auf Erden ist einer der Sicherheit und der Versorgung auf allen Ebenen.


Hat Lebenserfüllung mit dieser Sicherheit zu tun?
Lebenserfüllung basiert auf dem Zustand eines umfassenden versorgt Seins. Im Alcelsa beobachten wir, dass sich hinter jeder Angst und jedem Alltagsproblem ein tiefer Mangel verbirgt. Dieser Mangel lässt einen innerlich unzulänglich fühlen und äußerlich Erfahrungen der Unzulänglichkeit machen. So nehmen heutzutage nicht nur die Ansprüche an sich selbst, sondern auch am Arbeitsplatz bis hin zur Liebesbeziehung zu. Sie treiben den einzelnen an, sich zu perfektionieren. Also noch besser, noch reicher, noch schöner zu werden. Dabei ist nicht nur der Mensch im Mangel, auf den der Anspruch trifft, sondern auch der, der ihn hat. Diese Mangelzustände beeinflussen das tägliche Handeln, Denken und Fühlen. Und zwar vehement. Wer steht heute nicht unter Stress und Druck? Es ist möglich diese inneren Mangelzustände aus der Embryonalzeit, der Kindheit, sowie aus geschichtlichen und gesellschaftlichen Bedingungen real aufzufüllen.


Kann man einen Mangel aus der Vergangenheit z.B. der Kindheit auffüllen?
Im Alcelsa wurde herausgefunden, dass jeder Mensch ureigene Wesensinformationen in sich trägt. Über sie ist es möglich, Ursprungs-Erfahrungen freizusetzen, die jegliche Mangelzustände ersetzen.


Können Sie ein Beispiel geben?
Wenn Sie z.B. eine Mutter hatten, die für Sie wenig Verständnis zeigte, dann kann daraus hervorgehen, dass Sie keine passende Beziehung finden, sich klein machen, keine eigene Meinung haben, stottern o.ä.. Ursprungs-Erfahrungen lassen Sie dieses ganz spezifische Verständnis real erleben und nachholen, das Ihren so sehr gefehlt hat. Daraus kann sich Ihr Alltag grundlegend ändern.


Sie betonen “ganz spezifisch“?
Weil ich noch nie erlebt habe, dass ein Mensch dasselbe wie ein anderer erhalten hat. Das ist das Besondere an den Wesensinformationen. Sie sind genau auf dieses einmalige Wesen abgestimmt, welches es vorher noch nie gab und nachher nie mehr geben wird. Und sie sind auf all die spezifischen Erfahrungshintergründe dieses einen Menschenlebens genau abgestimmt.


Und was kann daraus entstehen?
Kraftgewinn, Präsenz, Gesundheit, Klarheit, Flexibilität, Würde, Gelingen, Freude usw. Der Mensch kann seine stimmige Position im Leben einnehmen, weil er endlich frei ist dies zu tun. So verwirklicht er sich, fühlt sich wohl und die Lebensumstände spielen ihm im Alltag zu.


Was macht es anders, ob ich mich selbst optimiere oder mich erfülle?
Die Selbstoptimierung ist ein Fass ohne Boden, weil sie von außen an etwas ansetzt, das gar nicht der Ursprung ist. Exzesse sind die Folge. Ein Mensch nimmt ab und endet in der Magersucht. Nach einer Schönheits-OP folgt die nächste. Jemand hat viel und will noch mehr. Jemand erbringt Leistung, doch es reicht nie. Dieses Hamsterrad findet kein Ende. Denn eigentlich möchte im Menschen etwas gestillt werden. Am Anfang kann die Selbst-Optimierung noch Pep und Hoffnung ins Leben bringen. Das erleben viele. Doch dann erzeugt sie noch mehr
Stress und endet häufig in Erschöpfung und einem Gefühl der Sinnlosigkeit.


Häufig auch in Depression.
Ich weiß von KlientInnen und SchülerInnen, die früher z.B. versucht haben mithilfe von Programmen oder mentalen Therapien ihre Suchtmuster zu lösen oder ihre Vergangenheit umzuschreiben und nach Monaten bis Jahren in Verzweiflung endeten. Mit dem Resultat aufzugeben.


Ist es also schlecht sich Ziele zu setzen?
Es ist gut Ziele zu haben. Es ist nichts gegen ein Abnehmen, eine Schönheits-OP, Reichtum oder Leistung zu sagen. Fatal jedoch ist es, wenn der Mensch nie zur Zufriedenheit findet. Das lässt einen das Leben verpassen. Und es ist Grundlage jeder Art von Ausbeutung und Selbstausbeutung. Doch diese hat nun mal ihre Grenzen. Wie viel mehr Ressourcen wollen wir unserer Erde entreißen? Wie viel mehr Menschen wollen wir in die Flucht treiben? Wie viel mehr Stress wollen wir produzieren auf Kosten einer wertvollen Zeit des Miteinanders? Dies sind die Fragen,
mit denen die Menschen im Alltag konfrontiert sind. Und das ist gut so, weil es zu der Bereitschaft führt, gerade auch bezüglich dem Thema Gesundheit und Selbstentwicklung, neue Wege zu gehen.


Ist Selbst-Optimierung ein hoffnungsloses Unterfangen?
Wenn das System des Menschen in einer einigermaßen natürlichen Ordnung ist, kann sie helfen. Doch Menschen, deren Leben blockiert ist, tragen Überlebensmuster in sich, die durch schwere Erfahrungen oder Traumata entstanden sind. Und diese Menschen sind es doch, die ein besseres Leben suchen und brauchen. Konzeptionelle Methoden, die zudem in Teilbereichen des menschlichen Systems ansetzen, haben da nicht die Möglichkeit sich grundlegend und langfristig durchzusetzen. Es braucht nach meiner Erfahrung dann eine viel umfassendere und damit grundlegendere Ebene.


Was ist ein Teilbereichs-Ansatz?
Das sind Ansätze, die in Teilbereichen des Menschen agieren und große Anwendung finden. Sie setzen im körperlichen oder seelischen, im mentalen oder emotionalen Bereich des Menschen an und sind z.B. in der Körper- über die Gesprächs- bis zur Energiearbeit zu finden.


Was heißt eine umfassendere Ebene?
Es bedeutet, dass nicht indirekt, sondern direkt auf alle Ebenen des menschlichen Systems eine Wirkung erzielt wird. Eine Person, die nur einen Teilbereich gelernt hat, hat keine andere Möglichkeit, als zusammenhangslos
zu arbeiten. Sie kann sich dann weder der Grenzen, noch der größeren Auswirkung ihres Verfahrens bewusst sein.


Was haben Teilansätze zur Folge?
Dadurch erlebe ich in meiner Praxis häufig Menschen, deren natürliche Ordnung kaputt therapiert wurde. Es geht dann erst mal nur darum, diese natürliche Ordnung wieder herzustellen, so dass das System überhaupt wieder auf harmonische Weise reagieren kann. Das Fatale ist, dass man beim Menschen und seiner Psyche nicht so schnell erkennt, wenn etwas schief läuft. Man muss auch dafür die Ganzheit des Systems erfassen können. Wir brauchen
daher m.E. gerade im Heil- und Lebensbereich wieder differenzierte und ganzheitliche Ansätze, die in fundierten
Ausbildungen gelernt werden können.


Wie kommt es, dass Teilbereichsansätze heute so große Anwendung finden?
In unseren Gesellschaften wurde immer mehr Wert auf Spezialisierung gelegt, die ja an Punkten sinnvoll ist. Doch so ist in den Methoden ein ganzheitliches Bewusstsein verloren gegangen. Die heutigen Herausforderungen des Alltags, der Gesellschaft und der Erde suchen und brauchen aber eine Ganzheitlichkeit. Und eine Ganzheitlichkeit, die der jetzigen Zeit entspricht.


Sie sprachen eben von Überlebensmustern. Was ist darunter zu verstehen?
Es sind Kompensationsmuster, die bei unverarbeiteten Erfahrungen z.B. Traumata entstehen, um das Überleben zu sichern. Sie setzen sich fort, auch wenn die Gefahrensituation längst vorbei ist. Überlebensmuster hemmen den Selbstausdruck und das Leben massiv. Sie sind zudem Energieräuber, da der Mensch unbewusst in einer Habachtstellung ist, die kontinuierlich Stress im Innen und Außen produziert. Wenn dann noch zur alltäglichen Überforderung Optimierungsansprüche auf die Person zu kommen, kann das menschliche System blockieren oder gar kollabieren. So geschieht genau das Gegenteil von dem, was man sich eigentlich erhofft hat.


Und bei der Auffüllung eines Mangels?
Lässt man sich endlich mal in Ruhe und gönnt sich die Nahrung, die alle Sehnsucht erfüllt. Eine Nahrung, die die Ursachen all der Schwierigkeiten im Alltag, im Körper und der Psyche behebt.


Was geschieht dadurch?
Der Mensch ist dann satt. Er erlebt gestillt zu sein. Ein wunderbares sinnbildliches Wort, wie ich finde. Ein Baby, welches gestillt ist, hört auf zu schreien. Es hört auf zu fordern. Ein Erwachsener, der gestillt ist, ebenso. Im Alcelsa erleben wir, dass dadurch die inneren und äußeren Anforderungen des Alltags von selbst abfallen. Erst aus dieser Stille erwächst die Freiheit aller Möglichkeiten, aus der Neues im Leben erschaffen werden kann.


Wird auf diese Weise im Alcelsa ein Problem bearbeitet?
Es geht im Alcelsa nicht darum ein Problem zu bearbeiten, sondern darum, dass der Mensch sein Alltags-Leben aus der Tiefe seines ureigenen Wesens neu kreiert. Das Problem fällt aber so von selbst ab und ist im Leben nicht mehr präsent.


Stellt sich der Mensch im Alcelsa vor, was er erschaffen möchte?
Das wäre ein mentaler Ansatz. Genau das passiert im Alcelsa nicht. Um eine schnelle und anhaltende Veränderung im Leben bewirken zu können, musst Du den Kopf ausschalten können. Optimierungstechniken aber leben davon den Kopf auf neu geformte und damit kontrollierende Weise einzuschalten.


Ist es nicht so, dass ein eingeschränktes Denken uns im Leben behindert?
Ja das ist so. Die Frage ist nur, wo liegt der Ursprung dieses Denkens, Handelns und Erlebens und wie lässt es sich tatsächlich aus der Welt schaffen. Tiefgehende Lebens-Hemmungen entstehen nie im Mentalen. Das Mentale ist nur eine Folge. Sie entstehen immer durch sich stetig wiederholende Negativ- und Mangelerfahrungen im Leben. Daher werden diese im Alcelsa durch ein komplexes Feld an Positiverfahrungen aufgehoben. Glaubenssätze und Überlebensmuster fallen dabei von selbst ab. Jedes Abmühen an sich selbst fällt weg, denn es geht einfach
nur darum, endlich mal das empfangen zu dürfen, was man am dringlichsten immer schon im Leben benötigt hätte.


Doch Positiv-Erfahrungen könnte man doch mental kreieren?
Es ist möglich mental Gefühle zu produzieren. Sie weisen jedoch keine Komplexität auf, die eine exakte Entsprechung und eine Tiefenerfahrung erzeugen. Es benötigt vieldimensionale Informationsfelder, um Erfüllung und ein wahres Gestillt Sein zu erreichen. Erst daraus erwächst innere Freiheit. Eine Freiheit, die Voraussetzung ist für den Prozess der Selbstkreation, der im Alcelsa stattfindet.


Bei Tiefenerfahrung denke ich an Hypnose oder ähnliches?
Der Mensch ist im Alcelsa in einem normalen Tageszustand, wie bei einem Arztbesuch oder einem Beratungsgespräch.


Kann Selbstkreation anstrengend sein?
Nein, denn Wesensinformationen sind von Anbeginn geschaffen sich im Leben zu erfüllen. Und wenn sie eine Chance dazu bekommen, dann tun sie dies aus sich selbst heraus, leicht und schnell.


Inwiefern wirkt ein vieldimensionaler Ansatz anders, als ein konzeptioneller ?
Ein mentales Konzept agiert im Feld des Dualismus. Dieses ist beschränkt. Doch der Mensch ist ein hochkomplexes Wesen. Alle Ansätze, die dem Menschen ein Konzept aufsetzen, sind dieser inneren Komplexität des Lebensgeschehens nicht gewachsen. Wir können im Alcelsa feststellen, dass einer Krankheit, einer psychischen
Störung oder einem blockiertem Lebensausdruck immer ein weit verzweigtes Geflecht aus verschiedensten Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen zugrunde liegt. Die vieldimensionale Gleichzeitigkeit kann dieses weit verzweigte Netz erfassen und grundlegend beheben. Beschleunigung und Nachhaltigkeit sind die Folge. Aber auch der Ausschluss jeglicher Verlagerung.


Was meinen Sie mit Verlagerung?
Überlebensmechanismen tragen die Fähigkeit in sich, Problematiken, sobald man sie angeht, in tiefere Ebenen zu verlagern. Von außen gesehen tritt dann nach Sitzungen vorerst Besserung ein. Das rächt sich aber später im Leben durch um so vehementere Symptome. Denn das Problem richtet dann tiefer gehend Schaden an. Eine vieldimensionale Erfüllung verhindert solch eine Verlagerung, da sie in allen Schichten gleichzeitig wirkt. Und weil ohne eine Bearbeitung es gar keinen Grund für ein Ausweichen gibt. Das System öffnet sich erfüllenden Qualitäten
gerne und von selbst.


Selbstoptimierung führt häufig zu Erschöpfung, Stress, Depression etc. - etwas also, was wir zu Genüge kennen?
Ja und es fragen sich immer mehr Menschen, wofür das gut sein soll. Besonders junge Menschen stehen dem Leben immer kritischer gegenüber. Sie sehen, wovor ihre Vorfahren noch leichter die Augen verschließen konnten und müssen die Folgen eines jahrzehntelangen Missbrauchs tragen. Sie sind nicht nur damit konfrontiert wie das Gleichgewicht der Erde, sondern wie auch das Gleichgewicht im Menschen und in den Gesellschaften ins Wanken gerät. Es gibt viel Armut und immer mehr Flucht, Krankheit, Befindlichkeitstörungen, psychische Störungen usw.


Weshalb ist das so?
Solche Optimierungsansätze und äußere Konzepte bewirken Manipulation sich selbst und anderen gegenüber. Dies erzeugt Stress und Ausbeutung gegenüber jeglichem System. Ob in der Erde oder im Menschen. Dadurch kann erst einmal ein Ertragsgewinn bzw. ein Energiegewinn verzeichnet werden. Im Laufe der Zeit jedoch liegt das Feld brach bzw. tritt im Körper Erschöpfung ein.


Was brauchen wir ihres Erachtens?
Im Erdprozess brauchen wir wieder eine Besinnung auf die Ökologie. Auf etwas also, was das natürliche Gleichgewicht wieder herstellen kann. Beim Menschen ist es genauso. Es braucht entsprechende methodische Ansätze. Ich denke besonders junge Menschen stehen heute in einem Bewusstsein, welches sie auch das Phänomen der Selbstoptimierung als Sackgasse erkennen lässt. Und welches sie auf die Suche nach Methoden und Wegen bringt, die wieder in die Grundharmonie des Lebens zurück führen.


Wann ist ein Ansatz frei von Manipulation?
Frei von Manipulation ist eine Methode dann, wenn sie in der Fähigkeit steht in der Person einen Prozess aus sich selbst heraus auszulösen. Wie eben auch die Ökologie der Erde erlaubt ihren Prozess aus sich selbst heraus zu kreieren.


Wie ist das im Alcelsa?
Es gibt keinen wirklich freien Raum im Menschen, weil alles von Bewusstsein durchdrungen ist. Doch im Alcelsa gibt es keinen Eingriff von außen auf das menschliche System. Der Begleiter - seine Vorstellung, Lenkung o.ä. - ist nicht im Prozess beteiligt.


Was geschieht stattdessen?
Stattdessen werden die ureigenen Wesensinformationen in ihrer grandiosen Intelligenz im Menschen freigesetzt. Eine Intelligenz, die das Seelische, Mentale oder Emotionale bei weitem übersteigt. Wie das geht, wurde in einer fast zwei Jahrzehnte langen methodischen Entwicklung des Alcelsa heraus gefunden. Aus diesem Prozess erwächst absolute Selbst-bestimmung und Stimmigkeit. Und darum ist das Geschehen so kraftvoll. Die Herausforderungen
vor der Mensch und Gesellschaft im heute stehen, bedürfen m.E. solcher zu sich selbst führender und  eschleunigender Verfahren.


Welches Wissen braucht es dazu?
Ich komme aus der tradit. chin. Medizin. Dort habe ich früh in meinem Leben gelernt, dass es viel Wissen braucht, um bezüglich des menschlichen Systems differenziert arbeiten zu können. Im Alcelsa ist es ähnlich. Es gilt vieles und vielschichtig zu lernen, um ein differenziertes Bewusstsein bezüglich des menschlichen Lebenssystems
zu erlangen. Dieses erst befähigt eine ausgebildete Person in sich selbst oder begleitend in jedem Menschen diesen vielfältigen und individuellen Prozess der Selbstkreation frei zu setzen, der solch grundlegende Wirkungen wie im Alcelsa erzielen lässt.


In Bezug auf die Erde meinen einige, dass es vielleicht bereits zu spät ist?
Es ist so verblüffend wie viel Kraft in einer natürlichen Ordnung liegt. Sie ist Ausdruck des Ursprungs und damit
machtvolle Urkraft. Wir leben jetzt in einer Zeit, in der Missverhältnisse immer stärker zutage treten und nicht mehr zu umgehen sind. Darin liegt eine enorme Chance für alle. Es war immer so, dass Probleme Antworten suchen. Wenn die Erde massiv gestört ist, braucht es ein Umdenken. Es braucht Entdeckungen, die den Herausforderungen gewachsen sind und einen beschleunigenden Prozess der Wiederherstellung in Gang setzen. Und bezüglich des Lebens, der Psyche und des Körpers des Menschen ist es eben so.


Ich kann verstehen, dass man einen inneren Zustand verändern kann. Wie jedoch soll ich Einfluss auf etwas Äußeres wie die Familie oder einen gesellschaftlichen Umstand nehmen?
Alcelsa setzt nicht im Innen oder im Außen, sondern am Seins-Zustand eines Menschen an. Und der Seins-Zustand
zeigt sich im Innen und im Außen des Lebens. Deshalb können wir jederzeit das Innen und Außen zu uns selbst in Stimmigkeit setzen. So einfach ist das.


Kann man Grundlegendes verändern?
Es ist gut sich gewahr zu werden, dass wir nichts und niemanden hilflos ausgesetzt sind. Wir können Grundlegendes bewirken. Dieses Gewahrsein zu erlangen, ist ein Lern-Prozess, der Erfahrung braucht. Erfahrung, die im Alcelsa sich selbst gegenüber und mit dem eigenen Leben immer wieder gemacht werden kann. Dass der Mensch lernt sein Lebensumfeld zu bewirken, ist in so vieler Hinsicht bedeutsam. Solange der Mensch hilflos und Opfer ist, kann er z.B. zum Täter werden. Und Ausweglosigkeit ist z.B. letztendliche Ursache, dass Menschen im Selbstmord oder in unseren Psychiatrien landen.


Gibt es für die vorhin erwähnte Innen-Außen-Wirkung ein Beispiel ?
Nehmen wir ein Kind, welches in der Schule gemobbt wird. Eine Seins-Veränderung bewirkt, dass sich das Kind und
eben auch gleichzeitig die Haltung der Klasse verändert und es so wieder Freunde findet.


Folgt Alcelsa dabei diesem Ziel?
Nein. Die Innen-Außen-Wirkung wird von selbst bewirkt. Wir steuern im Alcelsa das Ergebnis nicht an, wie in der
Selbst-Optimierung oder in anderen Methoden. Es entspringt dem ureigenen Wesen und ist damit immer vielseitig. Vielseitigkeit ist durch Setzungen aus der Persönlichkeit heraus nicht bewirkbar.


Was heißt vielseitig in dem Kontext?
Es heißt, dass es zu einem Ergebnis kommt, das allen Beteiligten entspricht. Also bei einer Unternehmens-Abteilung nicht nur dem Angestellten, sondern auch allen Menschen in der Abteilung sowie dem Unternehmens-Chef.


Doch wo ein Gewinner, ein Verlierer?
Auf der dualistischen Betrachtungsebene ist das so. Da geht auch die Sonne auf und wieder unter. Aber ist es wirklich so? Auf der Informationsfeldebene, mit der wir im Alcelsa arbeiten, fällt alle Begrenzung weg und ungeahnte Möglichkeiten werden frei. Es ist reichlichst für alle da. Dies ist eine Tatsache, die ins irdische Leben
eines Menschen transferiert werden kann.


Wie lässt sich ein Seins-Zustand verändern?
Ein Seins-Zustand ist ein allumfassender, hochkomplexer Informationszustand. Er lässt sich im Alcelsa durch den Wechsel innerhalb vieldimensionaler Informationsfelder bewirken. Sie erfassen die Komplexität des Zustandes dieses spezifischen Menschen im Kontext allen Seins. Dafür braucht es verschiedenste Voraussetzungen,
die im Alcelsa Beachtung finden.


Hochkomplex könnte auch hoch kompliziert bedeuten?
Es ist vielschichtig, aber nicht kompliziert. Es ist sogar, wenn man alle Voraussetzungen dafür kennt, einfach im Leben zu handhaben. Ich beobachte seit ca. 10 Jahren, dass das System der Menschen, die lange im Alcelsa stehen, umlernt. Folge ist, dass Informationsfeldwechsel immer leichter und manchmal sogar von selbst geschehen. Dies veranlasst mich zu behaupten, dass wir mit dieser Fähigkeit geboren sind und damit eigentlich von Anfang an in einem erfüllten Alltag stehen könnten, In einem Alltag, der uns erfreut und zuspielt.


Sie sprachen von Herausforderungen der Erde, der Gesellschaft. Kann dies auch das Gebiet einer Methode sein, die am Menschen ansetzt?
Der einzelne verändert das Ganze. Es führt zu nichts, von Frieden zu reden und in sich Stress oder Aggression zu tragen, die kämpfen und bekämpfen lassen. Es führt zu nichts, Bilder von verhungernden Kindern und fliehenden Menschen nicht zu ertragen, aber in sich Hunger und Heimatlosigkeit zu zulassen. Denn letztendlich ist ja das, was der Mensch ist, Träger dessen, was geschieht. Und das, was die Menschen sind, Träger dessen, was auf Erden geschieht. Die meisten Menschen verabscheuen Kriege und Hungerkatastrophen und sehnen sich nach Zuständen des Friedens und des Reichtums. Und doch lassen Menschen gleichzeitig Kriege und Hungersnöte in sich selbst zu.


Weshalb ist das so?
Wir können das, was im außen liegt, leichter erkennen. Und so findet ein innerer Schmerz oft erst seinen spürbaren und unausweichlichen Ausdruck in einer psychischen oder physischen Krankheit.


Weshalb lassen wir es bis zur Krankheit kommen?
Menschen fühlen sich Alltags-Umständen ausgesetzt. Und wenn es scheinbar keinen Ausweg gibt, dann lässt sich der Mensch erst gar nicht spüren, wonach er sich eigentlich am meisten sehnt. Hinzu kommt, dass die wenigsten von uns Fülle und Selbstbestimmung als Kind erfahren haben. Das heißt etwas scheint nicht existent, mit dem wir eigentlich geboren sind.


Weshalb all diese Umwege im Leben?
Aus den vielen Jahren Praxiserfahrung mit Menschen kann ich sagen, dass ein Mensch deswegen  Lebensherausforderungen erlebt, weil seine Seele auf Erden frei werden möchte. Herausforderungen geben uns die Chance uns zu den selbstbestimmten und freien Wesen zu entwickeln, die wir in Wahrheit sind. Und diese
Entwicklung hat immer die allumfassende Liebe, also die Liebe zum Ganzen zur Grundlage.


Mich beschäftigt der Verstand. Brauchen wir denn kein Denken?
Es ist eine wunderbare Fähigkeit denken zu können. Doch aus dem Mentalen heraus zu denken und zu entscheiden, ist gefährlich für jede Gesellschaft. Der Verstand ist Produkt des Dualismus. Daher führt er zu harten Entscheidungen, die im Wettbewerb und im Kampf gegen sich selbst und gegeneinander enden. Nicht umsonst ist Isolation und innere Einsamkeit heute ein großes Gesellschaftsthema.


Erkennt man den Verstandesmenschen daran, dass er keine Gefühle hat?
Die Abkappung zum Emotionalen hat einen anderen Grund. Der Verstandesmensch hat Gefühle. Diese werden aber vom Verstand produziert und führen zur Selbstbezogenheit.


Wie ist es bei der Selbst-Optimierung?
In der Selbst-Optimierung finden wir diesen abgetrennten Verstandesausdruck. Jeder versucht noch besser zu werden, als der andere. Und interessanterweise nicht nur auf Kosten der anderen und der Erde, sondern insbesondere auf Kosten der eigenen Individualität. Denn die Ideale, die wir in unseren Gesellschaften heute anstreben sind gleich. Das selbe Wohnideal, das selbe Schönheitsideal und so weiter. Ursprünglich unterschiedlichste Gesellschaften gleichen sich immer mehr an.


Was wäre Ihres Erachtens hilfreicher?
Wir brauchen wieder Weichheit uns selbst und allem Leben gegenüber. Dass Menschen in Notsituationen das Bedürfnis entwickeln einander zu helfen zeigt, wie liebevoll und weich wir in Wahrheit sind. Ich sehe in meiner Arbeit, dass Mentalansätze eine sehr ungute innere Formung im Menschen bewirken. Sie fördern, dass der
Verstand in uns die Oberhand gewinnt und sich alle anderen Ebenen im menschlichen System ihm unterordnen. Doch dafür sind wir nicht geschaffen. Und so produziert dies mit der Zeit eine problematische Schräglage im Menschen und in den Gesellschaften.


Wozu sind wir geschaffen?
Wir sind mit einem königlichen Herzen geschaffen. Aus dem Herz entspringt klares Bewusstsein, welches uns klar und widerspruchsfrei denken lässt. Das Herz lässt sich im Gegensatz zum Verstand nicht formen oder manipulieren. Und so sind Diktaturen mit ihm ausgeschlossen. Es gilt also nicht dem Verstand, sondern dem Herzbewusstsein die bestimmende Position im Leben einzuräumen. Unser wahres Wesen ist es im Herzen zu ruhen, im Ganzen zu sein und aus dem Ganzen zu leben.


Was für eine Rolle spielt die Ganzheit in Bezug auf derzeitige Entwicklungen?
Wir befinden uns in einem Entwicklungsprozess auf Erden, in dem immer mehr Themen zum Vorschein kommen, die nicht nur den einzelnen Menschen, eine Gruppe oder eine Nation angehen, sondern die die Erde und die gesamte Menschheit betreffen. Daraus darf sich ein grundlegend neues Bewusstsein zum Ganzen entwickeln. Ein Bewusstsein, das der Mensch auf Erden braucht, weil dieses ihn erst befähigen wird, ganz, gesund und frei zu sein.


Führt die Besinnung auf Ganzheit nicht zur Gleichmacherei?
Im Gegenteil. Sie führt zur größten Einzigartigkeit jedes Menschen. Sie führt zu einem Zusammenspiel von Individuen, in dem sich jede und jeder auf ureigenste Weise zum Wohle aller erfüllen kann. Sie führt dazu, dass jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit in der Gemeinschaft Platz hat und Platz nimmt.


Und was ist dann mit dem Verstand?
Wir brauchen einen Verstand, der im Miteinander denkt. Dies lässt sich nicht durch eine moralische Disziplin erzeugen. Es lässt sich durch essentielle Erfahrungen erzeugen, die den Verstand zutiefst erkennen lassen, dass wir in Wahrheit eins sind. Dass wir das Reichste für uns selbst als Individuum gerade in Gemeinschaft hervorbringen
können.


Dies hört sich idealistisch an?
Es ist nicht idealistisch. Es ist realistisch. Es ist im Alcelsa real erfahrbar, dass dies so in uns angelegt ist und dass alles darauf hinausläuft. Hingegen ist es eine sehr abgehobene Idee zu denken, wir könnten allein überleben. Und wenn wir das könnten, sollte man sich die Frage stellen, ob es das ist, was man will.


Kann Lebenserfüllung dann überhaupt für den einzelnen greifen?
Alcelsa ist eine Methode und ein Weg dieses jetzigen Zeitalters. Es geht heutzutage um eine Lebenserfüllung des einzelnen im Wohlergehen des Ganzen. Diese individuelle Erfüllung lässt sich aus dem jeweils eigenen Ursprungszustand freisetzen und wird aus einem vieldimensionalen Feld erzeugt. Da sie einer Vieldimensionalität
entspringt, geht sie nicht auf Kosten anderen Lebens, sondern führt zur Förderung allen anderen Lebens. Und das
ist das, was Zukunft sichert und wir auf Erden brauchen.


Aber was ist, wenn das Umfeld dafür nicht bereit ist?
Man muss dafür nicht auf das Umfeld, welches einen scheinbar gefangen hält, warten. Jeder einzelne kann seine Lebensumstände sofort ändern. Und zwar ändern, um Glück und Frieden zu erleben und Freude überall hervorzubringen. Wir sind dafür geschaffen den Reichtum des Lebens auf Erden in uns und in allem frei zu setzen. Und wir sind dafür geschaffen dies jetzt zu verwirklichen.


Vielen Dank für dieses Interview.


© / Urheberrechte: Johanna Wimmer, Lindau. Interview vom Dezember 2019


Neuer Ausbildungsbeginn im Sep. 2021
www.alcelsa.com



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